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IBSchek™

Der erste Labortest zur Diagnose des Reizdarmsyndroms (RDS)*.

Stuhl-Diagramm von Bristol

10% der westlichen Bevölkerung leiden am Reizdarmsyndrom1. Viele der Symptome eines RDS kommen aber auch bei anderen gastrointestinalen Erkrankungen vor.

Symptome eines Reizdarmsyndroms sind einer der zehn häufigsten Gründe, warum Patienten/ innen einen Arzt aufsuchen.

Daher ist bisher die Abklärung auf RDS (als Ausschlussdiagnostik) sehr komplex und oft mit invasiven Untersuchungen verbunden. IBSchek™ bietet eine Lösung, die so einfach wie revolutionär ist; ein einfacher Bluttest auf Basis eines  Röhrchens EDTA-Blut.

Das Reizdarmsyndrom wird in drei Gruppen aufgeteilt:

  • RDS-C(onstipation), wo Verstopfung vorherrscht;
  • RDS-M(ixed), wo Durchfall und Verstopfung abwechseln können;
  • RDS-D(iarrhea), wo Durchfall als Symptom vorherrscht.

IBSchek™ kann für RDS-M(ixed) und RDS-D(iarrhea) angewandt werden,2,3 welche ca. 60 % aller Fälle ausmachen.

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Eine einfache Lösung für Ihre komplexen Fälle

Bisher konnten RDS-M und RDS-D nur durch invasive Ausschlussdiagnostik festgestellt werden, die durch die Rom III/IV-Kriterien bestimmt ist. Dies führte zu einem langwierigen, komplexen und teuren Prozess.

*Englisch : Irritable Bowel Syndrome (IBS)

 

Pathophysiologie des RDS

WENIGER INVASIV, SCHNELLER, BILLIGER

IBSchek™ ist momentan die einzige Methode, die es Ihnen ermöglicht, das Reizdarmsyndrom (RDS) schnell und ohne aufwändige Untersuchungen zu diagnostizieren und zu behandeln.

Dieser einfache Bluttest hebt sich deutlich von den invasiven Methoden zur Diagnose von RDS ab. IBSchek™stützt sich auf die Pathophysiologie des RDS, welche auf postinfektiöse molekulare Veränderungen zurückzufüh­ren ist, und ermöglicht gleichzeitig eine Differentialdiagnose von RDS zu entzündlichen Darmerkrankungen.

Pathophysiologie des RDS

Studien haben gezeigt, dass ein direkter Zusammenhang zwischen einer akuten Gastroenteritis oder einer Lebensmittelvergiftung und dem Auftreten von RDS besteht4. Die Darmbakterien Campylobacter jejuni, Escherichia coli, Salmonella und Shigella spielen eine entscheidende Rolle in der Pathogenese des RDS durch die Sekretion eines Toxins mit dem Namen Cytolethal distending toxin B (CdtB).

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Der Körper reagiert auf die CdtB durch eine Immunantwort mit Produktion von Antikörpern. Aufgrund der strukturiellen Ähnlichkeiten zeigen diese Antikörper eine Kreuzreaktion mit einem Protein namens Vinculin, das man in neuronalen Strukturen des Darms findet. Dieser Prozess, der molekulare Mimikry genannt wird, führt zu einer Autoimmunantwort, welche die Funktion des Darms beeinflusst und zu einer neuronalen Degradation sowie einer reduzierten Motilität führt. Dies führt zu Bauchschmerzen und Blähungen, den ersten Symptomen des RDS.

IBSchek™

  • IBSchek™ ermöglicht den Nachweis der Antikörper Anti-CdtB und Anti-Vinculin bei Patienten/ innen mit RDS mit wechselnder Stuhlqualität (RDS-M) oder diarrhoeprädominantem RDS (RDS-D) mit einer Spezifität von mehr als 90%.5 Ein positives Ergebnis für einen der beiden Antikörper gilt als sichere Diagnose.
  • Ein negatives Ergebnis schließt das Vorhandensein von RDS nicht aus; es sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden.
  • Eine Zöliakie-Serologie sollte ebenfalls durchgeführt werden, falls dies nicht bereits geschehen ist.
  • IBSchek kann beeinflusst werden, wenn die Patienten unter Therapie mit Steroiden, NSAR oder Immunosuppressiva stehen und sollte daher bei diesen Patienten nicht durchgeführt werden. Der Test wurde nicht für Kinder validiert.
IBSchek

Dieser einfache Bluttest unterscheidet sich von den invasiven diagnostischen Methoden des IBS.

Diagnose und Behandlung

DAS PROBLEM GENAU IDENTIFIZIEREN

Dank IBSchek™ müssen Sie nicht mehr per Ausschlussverfahren vorgehen, um das Reizdarmsyndrom (RDS) zu diagnostizieren.

Eine der am schwierigsten zu erkennenden Krankheiten...

Wenn die Patienten/ innen mit RDS-Symptomen ihren Hausarzt, Internisten oder Gastroenterologen konsultieren, können die Symptome leicht mit jenen von anderen Magen-Darm-Erkrankungen verwechselt werden.

Schmerzen und Beschwerden im Bauchbereich sind zum Beispiel die zwei häufigsten Beweggründe, einen Arzt zu konsultieren2.

Etwa 50% der Patienten/ innen leiden an Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Müdigkeit2. Die Diagnose des RDS wird durch Überlappen der Symptome mit anderen Erkrankungen erschwert. Den Ärzten fällt es teilweise schwer, die Symptome mit RDS in Verbindung zu bringen, was manchmal dazu führt, dass es bis zu fünf Jahre bis zur endgültigen Diagnose dauert2.

RDS führt teilweise aber auch zu Überdiagnostik, insbesondere wenn die Patienten/ innen an Darm-, Magen- oder Eierstockkrebs leiden.

... kann nun mit grosser Sicherheit diagnostiziert …

IBSchek™ ist ein patentierter ELISA-Test, der auf zwei validierten serologischen Biomarkern (Anti-CdtB und Anti-Vinculin) basiert, für die je eine Spezifität von über 90% für die Diagnose von RDS nachgewiesen werden konnte5. Diese Biomarker liefern zuverlässige Ergebnisse, was IBSchek™ zum einzig verlässlichen Bluttest zur Diagnose des RDS macht.

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... und effizient behandelt werden

Mehrere Studien belegen die Wirksamkeit bestimmter therapeutischer Ansätze, insbesondere:

  • einer FODMAPs-armen Ernährung
    (Fermentable Oligosaccharides, Disaccharides, Monosaccharides and Polyols)12-15
  • Duspatalin® Retard
  • Iberogast® Tinktur19
  • Rifaximin (Xifaxan®) - nur Off-Label-Use6-8
  • Eluxadolin (Truberzi®) - 2017 noch nicht in der Schweiz verfügbar9-11
  • Probiotika16-18
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IBSchek™ Verschreibung

2 SCHRITTE FÜR EINE ZUVERLÄSSIGE DIAGNOSE

IBSchek™ ist der einzige zertifizierte Bluttest zur Diagnose des Reizdarmsyndroms (RDS) mit wechselnder Stuhlqualität und diarrhoe-prädominantem RDS

Nur zwei Schritte zur Bestellung eines IBSchek-Tests™:

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Verschreiben Sie IBSchek auf der Online-Plattform e-unilabs

oder

Kleben Sie den Aufkleber “IBSchek ™ EDTA” auf das normale Unilabs-Formular unter «Klinische Angaben» oder «Weitere Analysen».

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Entnehmen Sie Ihrem Patienten/ Ihrer Patientin 4 ml EDTA-Blut

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Kosten: 260 CHF, wovon 116 durch die Grundversicherung rückerstattet werden.

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Dauer der Untersuchung : 2 Wochen

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1 Canavan C et al. The epidemiology of irritable bowel syndrome. Clin Epidemiol. 2014; 6: 71–80. doi: 10.2147
2 IBS in America, Survey summary findings, December 2015
3 Lovell RM, Ford AC. Global prevalence of and risk factors for irritable bowel syndrome: a meta-analysis. Clin Gastroenterol Hepatol.2012;10(7):712-721
4 Halvorson HA, Schlett CD, Riddle MS. Postinfectious irritable bowel syndrome--a meta-analysis. AM Gastroenterol. 2006; 101(8):1894-1899.
5 Pimentel M, Morales W, Rezaie A, Marsh E, Lembo A, Mirocha J, et al. (2015) Development and Validation of a Biomarker for Diarrhea-Predominant Irritable Bowel Syndrome in Human Subjects. PLoS ONE 10(5): e0126438. doi:10.1371/journal.pone.0126438
6 Pimentel, M, Lembo, A., Chey WD et al. Rifaximin Therapy for Patients with Irritable Bowel Syndrome without Constipation. N Engl J Med 2011;364:22-32.
7 Lembo AJ, Lacy BE, Zuckerman MJ, et al. Eluxadoline for Irritable Bowel Syndrome with Diarrhea. N Engl J Med 2016;374:242-53. DOI: 10.1056/NEJMoa1505180
8 Laterza L, Laniro G, Scoleri I, et al. Rifaximin for the treatment of diarrhoea-predominant irritable bowel syndrome. 2015 Mar;16(4):607-15. doi: 10.1517/14656566.2015.1007951. Epub 2015 Feb 1.
9 Lacy BE. Emerging treatments in neurogastroenterology: eluxadoline – a new therapeutic option for diarrheapredominant IBS. Neurogastroenterol Motil (2016) 28, 26–35
10 Brooks D. Cash, Brian E. Lacy, Tharaknath Rao & David L. Earnest (2015): Rifaximin and Eluxadoline — Newly Approved Treatments for Diarrhea-Predominant Irritable Bowel Syndrome: What is Their Role in Clinical Practice Alongside Alosetron?, Expert Opinion on Pharmacotherapy, DOI: 10.1517/14656566.2016.1118052
11 Cash BD, Lacy BE, Schoenfeld PS, et al. Safety of Eluxadoline in Patients with Irritable Bowel Syndrome with Diarrhea. Am J Gastroenterol 2016; doi: 10.1038/ajg.2016.542
12 Barrett JS. How to institute the low-FODMAP diet. Journal of Gastroenterology and Hepatology 2017; 32 (Suppl. 1): 8–10 doi:10.1111/jgh.13686
13 Tuck C, Barrett JS. Re-challenging FODMAPs: the low FODMAP diet phase two. Journal of Gastroenterology and Hepatology 2017; 32 (Suppl. 1): 11–15 doi:10.1111/jgh.13687
14 Staudacher HM. Nutritional, microbiological and psychosocial implications of the low FODMAP diet. Journal of Gastroenterology and Hepatology 2017; 32 (Suppl. 1): 16–19 doi:10.1111/jgh.13688
15 O’Keeffe M, Lomer MCE. Who should deliver the low FODMAP diet and what educational methods are optimal: a review. Journal of Gastroenterology and Hepatology 2017; 32 (Suppl. 1): 23–26 doi:10.1111/jgh.13690
16 Quigley EMM. Probiotics in Irritable Bowel Syndrome The Science and the Evidence. J Clin Gastroenterol [1] Volume 49, Supp. 1, November/December 2015
17 Ritchie ML, Romanuk TN (2012) A Meta-Analysis of Probiotic Efficacy for Gastrointestinal Diseases. PLoS ONE 7(4): e34938. doi:10.1371/journal.pone.0034938
18 Didari T, Mozaffari S, Nikfar S et al. Effectiveness of probiotics in irritable bowel syndrome: Updated systematic review with meta-analysis. World J Gastroenterol 2015 March 14; 21(10): 3072-3084 ISSN 1007-9327 (print) ISSN 2219-2840 (online)
19 Ottillinger B., Storr M., Malfertheiner P. et al., STW 5 (Iberogast)—a safe and effective standard in the treatment of functional gastrointestinal disorders, Wien Med Wochenschr. 2013 Feb; 163(3-4): 65–72.

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