Direkt zum Inhalt

IBS-Smart™

Der Labortest zur Diagnose des Reizdarmsyndroms (RDS).

Symptome eines Reizdarmsyndroms sind einer der 10 häufigsten Gründe, warum Patienten/ Innen einen Arzt aufsuchen

10 % der westlichen Bevölkerung leiden am Reizdarmsyndrom1. Viele der Symptome eines RDS kommen aber auch bei anderen gastrointestinalen Erkrankungen vor:

  • Schmerzen und Beschwerden im Bauchbereich sind zum Beispiel die zwei häufigsten Beweggründe, einen Arzt zu konsultieren2.
  • Etwa 50 % der Patienten/ innen leiden an Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Müdigkeit2.


Die Diagnose des RDS wird durch Überlagerung der Symptome mit anderen Erkrankungen erschwert.

Bisher konnten RDS-M und RDS-D nur durch invasive Ausschlussdiagnostik festgestellt werden, die durch die Rom III/IV-Kriterien bestimmt ist. Dies führte zu einem langwierigen, komplexen und teuren Prozess.

 

Eine einfache Lösung für Ihre komplexen Fälle

IBS-SmartTM bietet eine Lösung, die so einfach wie revolutionär ist; ein einfacher Bluttest auf Basis eines Röhrchens EDTA-Blut.


IBS-Smart ist momentan die einzige Methode, die es Ihnen ermöglicht, RDS schnell und ohne aufwändige Untersuchungen zu diagnostizieren und zu behandeln.


Das Reizdarmsyndrom wird in drei Gruppen aufgeteilt:

  • RDS-C(onstipation), wo Verstopfung vorherrscht;
  • RDS-M(ixed), wo Durchfall und Verstopfung abwechseln können;
  • RDS-D(iarrhea), wo Durchfall als Symptom vorherrscht.


IBS-Smart kann für RDS-M(ixed) und RDS-D(iarrhea) angewandt werden,2,3 welche ca. 60 % aller Fälle ausmachen:

Stuhl-Diagramm von Bristol

 

Dank IBS-SmartTM müssen Sie nicht mehr per Ausschlussverfahren vorgehen, um RDS zu diagnostizieren

IBS-Smart stützt sich auf die Pathophysiologie des RDS, welche auf postinfektiöse molekulare Veränderungen zurückzuführen ist, und ermöglicht gleichzeitig eine Differentialdiagnose von RDS zu entzündlichen Darmerkrankungen.


Pathophysiologie des RDS


Studien haben gezeigt, dass ein direkter Zusammenhang zwischen einer akuten Gastroenteritis oder einer Lebensmittelvergiftung und dem Auftreten
von RDS besteht4.

Pathophysiologie des RDS

Eine der am schwierigsten zu erkennenden Krankheiten kann nun mit grosser Sicherheit dignostiziert werden

IBS-Smart: 

  • IBS-Smart ermöglicht den Nachweis der Antikörper Anti-CdtB und Anti-Vinculin bei Patienten/ innen mit RDS mit wechselnder Stuhlqualität (RDS-M) oder diarrhoeprädominantem RDS (RDS-D) mit einer Spezifität von mehr als 90%5.
  • Ein positives Ergebnis für einen der beiden Antikörper liefert einen positiv-prädiktiven Wert (ppW) >95%.
  • Ein negatives Ergebnis schliesst das Vorhandensein von RDS nicht aus; es sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden.
  • Die Biomarker (Anti-CdtB und Anti-Vinculin) liefern zuverlässige Ergebnisse, was IBS-Smart zum einzigen verlässlichen Bluttest zur Diagnose des RDS macht.

Dr. Mark Pimentel

Welche Neuerungen bietet IBS-SmartTM im vergleich zur ersten Test-Version?

Dieser Unilabs-Test der zweiten Generation zeichnet sich durch andere Referenzwerte aus im Vergleich zu IBSchek: Der positiv-prädiktive Wert (ppW) wurde auf >95% gesteigert.

Zudem lässt sich aus einem positiven Anti-Vinculin-Nachweis auf ein erhöhtes Risiko für wiederholtes Auftreten schliessen. Anhand des Analysenberichts kann das Ergebnis interpretiert werden.

Die vier möglichen Ergebnis-Kombinationen sind:

 

IBS-Smart Resultate

Wie kann man RDS effektiv behandeln?

Mehrere Studien belegen die Wirksamkeit bestimmter therapeutischer Ansätze, insbesondere:

  • Einer FODMAPs-armen Ernährung
    (Fermentable Oligosaccharides, Disaccharides, Monosaccharides and Polyols)10-13
  • Eluxadolin (Truberzi®)9 jetzt für RDS angegeben
  • Duspatalin® Retard
  • Iberogast® Tinktur
  • Rifaximin (Xifaxan®) - nur Off-Label-Use
  • Probiotika14-15
IBScheckIBScheck

 

Nur zwei Schritte zur Bestellung eines IBS-Smart-Tests:


1. Verschreiben Sie IBS-Smart auf der Online-Plattform e-Unilabs
2. Entnehmen Sie Ihrem Patienten/ Ihrer Patientin 4 ml EDTA-Blut.

Tarifposition
Kosten
1 Canavan C et al. The epidemiology of irritable bowel syndrome. Clin Epidemiol. 2014; 6: 71–80. doi: 10.2147
2 IBS in America, Survey summary findings, December 2015
3 Lovell RM, Ford AC. Global prevalence of and risk factors for irritable bowel syndrome: a meta-analysis. Clin Gastroenterol Hepatol.2012;10(7):712-721
4 Halvorson HA, Schlett CD, Riddle MS. Postinfectious irritable bowel syndrome--a meta-analysis. AM Gastroenterol. 2006; 101(8):1894-1899.
5 Pimentel M, Morales W, Rezaie A, Marsh E, Lembo A, Mirocha J, et al. (2015) Development and Validation of a Biomarker for Diarrhea-Predominant Irritable Bowel Syndrome in Human Subjects. PLoS ONE 10(5): e0126438. doi:10.1371/journal.pone.0126438
6 Pimentel, M, Lembo, A., Chey WD et al. Rifaximin Therapy for Patients with Irritable Bowel Syndrome without Constipation. N Engl J Med 2011;364:22-32.
7 Brooks D. Cash, Brian E. Lacy, Tharaknath Rao & David L. Earnest (2015): Rifaximin and Eluxadoline — Newly Approved Treatments for Diarrhea-Predominant Irritable Bowel Syndrome: What is Their Role in Clinical Practice Alongside Alosetron?, Expert Opinion on Pharmacotherapy, DOI: 10.1517/14656566.2016.1118052
8 Barrett JS. How to institute the low-FODMAP diet. Journal of Gastroenterology and Hepatology 2017; 32 (Suppl. 1): 8–10 doi:10.1111/jgh.13686
9 Tuck C, Barrett JS. Re-challenging FODMAPs: the low FODMAP diet phase two. Journal of Gastroenterology and Hepatology 2017; 32 (Suppl. 1): 11–15 doi:10.1111/ jgh.13687
10 Staudacher HM. Nutritional, microbiological and psychosocial implications of the low FODMAP diet. Journal of Gastroenterology and Hepatology 2017; 32 (Suppl. 1): 16–19 doi:10.1111/jgh.13688
11 O’Keeffe M, Lomer MCE. Who should deliver the low FODMAP diet and what educational methods are optimal: a review. Journal of Gastroenterology and Hepatology 2017; 32 (Suppl. 1): 23–26 doi:10.1111/jgh.13690
12 Quigley EMM. Probiotics in Irritable Bowel Syndrome The Science and the Evidence. J Clin Gastroenterol Volume 49, Supp. 1, November/December 2015
13 Didari T, Mozaffari S, Nikfar S et al. Effectiveness of probiotics in irritable bowel syndrome: Updated systematic review with meta-analysis. World J Gastroenterol 2015 March 14; 21(10): 3072- 3084 ISSN 1007-9327 (print) ISSN 2219-2840 (online)
14 Walter Morales · Ali Rezaie · Gillian Barlow · Mark Pimentel. Second‑Generation Biomarker Testing for Irritable Bowel Syndrome Using Plasma Anti‑CdtB and Anti‑Vinculin Levels. Digestive Diseases and Sciences May 2019. doi.org/10.1007/s10620-019-05684-6

WILLKOMMEN BEI UNILABS.CH

WEITERLESEN

ODER: AUS DER NACHSTEHENDEN LISTE DIE WEBSITE FÜR IHR LAND AUSWÄHLEN